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 Joel Hoekstra’s 13
From The Fade

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Tracklist:
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01. You Can Give
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4:28
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02. The Fall
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4:18
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03. Lifeline
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5:17
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04. Will You Remember Me
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4:08
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05. Misunderstood
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5:00
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06. Start To Fight
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4:16
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07. All I'd Do
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5:09
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08. Free To Be
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4:58
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09. The End Of Me
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6:13
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10. Quite The Ride
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5:13
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Release: 27.02.2026
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Label: Frontiers Records S.R.l.
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Laufzeit:
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49:01
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Format:
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Jewelcase CD
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Vinyl LP orange
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Line-Up:
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Girish Pradhan
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Gesang
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Joel Hoekstra
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Gitarre
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Tony Franklin
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Bass
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Derek Sherinian
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Keyboard
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Vinny Appice
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Drums
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Jeff Scott Soto
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Backing Vocals
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Der brillante amerikanische Gitarrist Joel Hoekstra ist in der Rock-Szene seit langem sehr aktiv. Heute geht es um sein Projekt Joel Hoekstra's 13. Frontiers Music Srl veröffentlicht am 27.02.2026 das vierte Studioalbum der Band. Es trägt den Titel From The Fade. Zehn Tracks werden kredenzt, mit einer Laufzeit von satten 49:01 Minuten. Man hat die Wahl zwischen dem CD Format und einer limitierten Vinyl LP in orange. Joel Hoekstra schrieb die Songs und saß auch selbst im Produzentensessel. Für Mix und Mastering zeichnet Chris Collier verantwortlich.
Das Line Up kennen wir vom Vorgänger - eine hochkarätige Besetzung: am Mikro Girish Pradhan, Jeff Scott Soto steuert Background Gesang bei, Joel Hoekstra zaubert an der Gitarre, Tony Franklin zupft den Bass, Derek Sherinian bearbeitet die Tasten und auf dem Drumschemel sitzt Vinny Appice.
Ich war gespannt, ob und / oder wie sich die Tatsache auswirken könnte, dass Joel Hoekstra die Songs mehrheitlich während seiner Aushilfszeit bei Accept schrieb. Vorab gab es Appetithäppchen im Videoformat: The Fall - You Can Give - Lifeline. Die Vorfreude auf das Komplettwerk stieg gewaltig... und dann landete der Link endlich in meinem Postfach.
Es geht schon ein Pfündchen härter zur Sache, aber es heavy metal-t nicht. Ich "liebe" ja die Schubladen... Melodic Hard Rock, Classic Rock, Melodic Metal... From The Fade passt im Grunde genommen in keine rein, liefert eine angenehme Mixtur aus allem, geht verdammt gut ins Ohr, der Sound ist großartig, die Tracks sind abwechslungsreich, mitreißend, können begeistern.
Mein absolutes Highlight ist die Gitarrenbearbeitung, die Riffs und Soli packen mich total, ich genieße das Zuhören sehr, Maestro Joel Hoekstra spielt auf ganz hohem Level, mit jeder Menge Kreativität, Leidenschaft und Herzblut. Mein zweiter Favorit ist der Gesang. Die Stimme von Girish Pradhan hat das gewisse Etwas, er haucht den Texten mit Gefühl Leben ein, bringt das Kopfkino zum Laufen. Jeff Scott Sotos Einsatz rundet diesen Part ab, das passt wie Faust aufs Auge. Diese drei Musiker können es natürlich nicht alleine wuppen, zu sechst sind sie eine Rock-Macht, harmonieren bestens, man fühlt, mit wie viel Spaß sie am Werkeln waren.
Was hab ich mir sonst noch so alles notiert, hier einige Anmerkungen aus meiner Pluspunktliste. Die fanfreundliche Gesamtlaufzeit, immer extrem willkommen bei fesselnder Musik. Der Aufbau der Songs sticht heraus, kein Standardmuster, einfallsreich gestrickt, alle Instrumente dürfen glänzen. Die bärenstarken Drums verdienen sich ein ums andere Mal Sonderpunkte, sind sehr präsent, geben ordentlich Gummi. Es lohnt sich definitiv, sich bei Hördurchgängen mal nur auf die einzelnen Instrumente zu konzentrieren.
Die Mehrheit der Tracks hat ein flotteres Tempo und viel Power, Will You Remember Me und der Anfang von The End Of Me zeigen eindrucksvoll eine langsamere sanftere Seite der Band. Start To Fight ist meine Nr. 4, fantastische Gitarrenparts und gesanglich gesehen ein Leckerbissen. Denke, das waren die wichtigsten Punkte meiner Notizen.
Die Spalte "Kritik" blieb leer, aber... ich hätte mir noch eine klassische Ballade gewünscht, Girish Pradhans Stimme nur mit Akustikgitarre begleitet, das wäre die Kirsche auf dem Sahnehäubchen gewesen.
Anspieltipps:
Misunderstood - hat eine Menge Schmackes und ist ein kleines Überraschungsei. Intensive Nummer mit herausragenden knackigen Drums und Bass, einem faszinierendem Zwischenstück, das mit einem Gitarrensolo beginnt, aber allen Herren an den Instrumenten Platz gibt, ihr Können unter Beweis zu stellen. Zudem ein hörenswerter Text - beide Daumen hoch!
The End Of Me - kredenzt über sechs Minuten Hochgenuss, grandios gesungen, mittleres Tempo, doch dann wird mal kurz das Gaspedal durchgetreten, zum Schluss noch eine Vollbremsung - Hammerteil!
You Can Give - geht gut ab, groovt sich melodisch in die Gehörgänge, der Refrain krallt sich fest, geiles Gitarrensolo - der ideale Start ins Album.
From The Fade ist eine Rock-Delikatesse, dafür gibt es von mir>
Bewertung:
       7 von 7 Ankhs
Marion Ney / Sarkophag Rocks 24.02.2026
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