|
 CoreLeoni
Generection

|

|
Tracklist
|
|
|
01. Last Goodbye
|
4:05
|
|
02. Generation Rock
|
3:53
|
|
03. Howling At The Moon
|
4:02
|
|
04. Sex On The Beach
|
3:18
|
|
05. Believe
|
4:21
|
|
06. Vision
|
4:33
|
|
07. Rock'n'Roll Rebel
|
3:22
|
|
08. Don't Tell Me
|
3:24
|
|
09. I'm Afraid I'm In Love
|
3:55
|
|
|
10. Yearning
|
3:52
|
|
|
|
|
|
Release: 11.09.2026
|
Bonustrack digitaler Download
|
|
|
|
11. Lady Marmalade
|
3:21
|
|
Label: Reigning Phoenix Music
|
|
|
|
|
|
|
|
Format: Digipak CD, Vinyl LP
|
Laufzeit CD
|
35:35
|
|
|
|
|
|
|
Line-Up:
|
|
|
Eugent Bushpepa
|
Gesang
|
|
Leo Leoni
|
Gitarre
|
|
Jgor Gianola
|
Gitarre
|
|
Mila Merker
|
Bass
|
|
Alex Motta
|
Drums
|
|
|
|
|
CoreLeoni aus der Schweiz stehen mit Studioalbum Nr. 4 in den Startlöchern. Es trägt den Titel Generection, erschien am 11.09.2026 via Reigning Pheonix Music in den Formaten Digipak CD und Vinyl LP. Die zehn Songs haben eine Laufzeit von 38:56 Minuten und wurden von Mastermind Leo Leoni produziert. Der digitale Download hat einen Bonustrack an Bord, wieder mal wurde das Zuckerle an der falschen Stelle eingesetzt. Das Digipak enthält eine Bonus-CD, nur leider nichts Neues... der bislang "digital only" Konzertmitschnitt Live At Hallenstadion ist darauf zu finden. Sorry, ich "liebe" solche Aktionen, warum jetzt und nicht im Dezember 2025 sofort auch als Silberling? Fans, die den Download dunnemals gekauft haben, könnten unter Umständen leicht angesäuert sein...
CoreLeoni 2026 sind Sänger Eugent Bushpepa, die Gitarristen Leo Leoni und Jgor Gianola, Bassist Mila Merker und Drummer Alex Motta. Leo Leoni startete die Band 2017, um die alten Kracher seiner von ihm mitgegründeten Stammtruppe Gotthard in ein neues Gewand zu stecken. Album Nr. 2 lieferte schon zwei brandneue Songs, ab Nr. 3 ist es CoreLeoni pur.
Generection ist das zweite Werk mit Sänger Eugent Bushpepa und das erste, bei dem Leo Leoni seine Mitstreiter mehr ins Songwriting involvierte - die Männer waren sehr kreativ. Die Nummern donnern mit einem ordentlichen Pfund Härte aus den Boxen, die Gitarrenparts von Leo Leoni und Jgor Gianola sind ein Träumchen, Mila Merker und Alex Motta liefern einen knackigen Rhythmus. Sie spielen auf einem hohen Level und die großartige Stimme von Eugent Bushpepa ist das Tüpfelchen auf dem i.
Ich bin älter, liebe insbesondere den Rock der 1970er und 1980er und bin endlos dankbar, dass sich CoreLeoni den analogen Sound dieser Zeiten zur Brust genommen und ihm frische aktuelle Energie eingehaucht haben. Melodischer Hard Rock vom Feinsten, alte Technik mit neuerer verknüpft - das Ergebnis klingt verdammt gut, alle Daumen hoch dafür!
Als Vorboten machten sich zwei Singles incl. Clips auf den Weg. Bei Generation Rock erledigt ein Baby das Vorwort, flottes Tempo, die Gitarren und der wummernde Bass punkten hoch bei mir, geht optimal ins Ohr. Das Video ist arg sehenswert ;-) Nr. 2 findet ihr in meinen Anspieltipps.
Noch schnell zu einigen meiner Highlights: Yearning sticht heraus, weil es komplett anders klingt, dank Akustikgitarre, niedriger Härtegrad, stimmlich sanfter, dazu die kurzen Ausflüge auf der Tonleiter nach ganz oben, meine Nummer 4. Das Drumfeuerwerk bei Rock'n'Roll Rebel begeistert mich, ebenso wie der Bass Groove in I'm Afraid I'm In Love und generell alle Gitarrensolos.
Meine Kritikpunkte: Warum fehlt eine klassische Ballade? Bei Believe dachte ich, da ist sie endlich, aber nach knapp einer Minute schepperte es. Die Herren können doch famose Gänsehautmomente klöppeln, warum lässt man das aus... ich war wirklich enttäuscht. Noch kurz zum Bonustrack Lady Marmalade, sorry, nicht jedes Cover ist ein guter Griff, das hätte man sich sparen können.
Anspieltipps:
Howling At The Moon - ist ein riesiges Rhythmusmonster, Bass und Drums in Hochform, schleicht aus den Boxen und haut voll rein. Hat für mich einen leicht mystischen Touch. Brillant sind auch Riff und Gitarrensolo sowie der Gesang. Holla die Waldfee! Cooles Video!
Vision - fesselt total, der heiße Aufbau, der laszive Rhythmus der Drums, die Orgel, die Gitarren, gesanglich top. Verpasst mir die Gänsehaut der anderen Art - faszinierend, Hammer!
Believe - startet als klassische Ballade, Klavier und Stimme, sehr gefühlvoll gesungen. Dann gibt die Nummer allerdings Gummi. Natürlich ein bärenstarker intensiver Song, der Text gibt was her, komplett als Ballade wäre der achtkantig durch die Decke gegangen... nur meine Meinung...
Zehn verdammt gute Nummern mit einem spannenden Sound, hart und melodisch, für mich fehlt allerdings etwas, daher gibt es von mir>
Bewertung:
      6 von 7 Ankhs
Marion Ney / Sarkophag Rocks 10.09.2026
|