SR Facebook
SR Instagram
p1
Sarkophag Rocks HP
                 

SR Line
Axel Rudi Pell

Ghost Town
SR Line


 

Cover-Axel-Rudi-Pell-Ghost-Town-m

Tracklist:

 

01. The Regicide (Intro)

1:45

02. Guillotine Walk

4:38

03. Breaking Seals

5:04

04. Ghost Town

5:03

05. Holy Water

5:32

06. The Enemy Within

5:39

07. Hurricane

4:25

08. Sanity

5:38

09. Towards The Shore

5:46

 

10. Steps Of Stone

5:08

 

11. Higher Call

7:16

Release: 20.03.2026

 

 

 

 

 

Label: Steamhammer / SPV

Laufzeit:

55:54

 

 

 

Format:

 

 

Jewelcase CD

 

 

CD Digipak

 

 

Box Set

 

 

Vinyl Doppel-LP schwarz

 

 

 

 

 


Line-Up:

 

Johnny Gioeli

Gesang

Axel Rudi Pell

Gitarre

Volker Krawczak

Bass

Ferdy Doernberg

Keyboard

Bobby Rondinelli

Drums

 

 

Gastmusiker:

 

Udo Dirkschneider

Gesang Track 3

 

 

 

Links:

Axel Rudi Pell Homepage

Axel Rudi Pell @ Facebook

Axel Rudi Pell @ Instagram

 

 

 

Musikalische Delikatesse im Anmarsch - Axel Rudi Pell veröffentlicht am 20.03.2026 ein neues Werk via Steamhammer. Es trägt den Titel Ghost Town, hat elf Tracks mit einer Gesamtlaufzeit von 55:54 Minuten an Bord und man hat die Qual der Wahl zwischen den Formaten CD Digipak, CD Jewelcase, Vinyl Doppel-LP in schwarz und einem Box Set. Als Produzent war Axel Rudi Pell selbst tätig, bei den Aufnahmen im Blind Guardian Studio in Grefrath unterstützte ihn Engineer Tommy Geiger, der auch für den Mix verantwortlich zeichnet.


Never change a winning team - die bewährte 5 Sterne Truppe werkelte wieder zusammen: Sänger Johnny Gioeli, Maestro Axel Rudi Pell an der Gitarre, Volker Krawczak am Bass, Ferdy Doernberg bearbeitet die Tasten und Bobby Rondinelli die Drums.


Vorab gab es drei Single-Auskopplungen, nämlich   Ghost Town  und  Sanity   samt wirklich toll gestalteten Lyric-Videos sowie  Guillotine Walk,  bei dem die ganze Band bei der Arbeit zu sehen ist. Drei Hammer-Songs, die voll und ganz überzeugen konnten, in die Gehörgänge krabbelten und sich einnisteten.


Klar, man kennt Axel Rudi Pell und seine Musik seit Jahrzehnten. Ich erwarte sicher kein völlig neues Konzept, das würde keinen Sinn ergeben, niemand sollte seinen typischen markanten Stil einstampfen. Ja, ich mag es arg, die kleinen Veränderungen zu finden und zu genießen.


Das kurze, rein instrumentale, ruhige Intro  The Regicide  geleitet uns in die Geisterstadt... und ich ahnte schon, dass ich sie nur sehr ungern wieder verlassen werde. Guillotine Walk  schildert die Gedanken eines Menschen über sein verkorkstes Leben auf dem Weg zum Schafott, eine etwas ungewöhnliche Abhandlung einer Daseins-Analyse, aber interessant. Ein schneller Track, der Gesang in den Strophen wird nur von Rhythmus-Duo und Keyboard begleitetet, die Gitarre schweigt. Geiles Gitarrensolo in guter Länge.


Breaking Seals  hatte ungeahnte Auswirkungen bei mir. Ich hörte mir das Album in der Nacht zum ersten Mal an, im Dunklen... Johnny Gioeli sang die erste Strophe und dann.... röhrte plötzlich ein Mann laustark los... was hab ich mich erschrocken... ist mir dunnemals bei Bonnie Tyler nicht passiert. *lol* Ja, es gibt wieder ein Duett, mit Altmeister Udo Dirkschneider, Ich muss zugeben, es hat etwas gedauert, bis ich diese Stimm-Kombi als gut befinden konnte. Musikalisch bietet die Nummer das volle Programm.


Ich möchte mich nicht ständig wiederholen, daher zwei Anmerkungen. Die Gitarrenbearbeitung ist ein Träumchen, Riffs und Soli zum Niederknien. Johnny Gioelis Stimme liebe ich, er ist seit dem ersten Hardline Album  Double Eclipse  in meinen persönlichen Top 5. Auch hier beweist er wieder seine außergewöhnlich emotionale Tonleiterakrobatik.


Noch schnell zwei meiner speziellen Highlights: Drums und Bass sind der  Hurricane  im gleichnamigen Song, die beiden knien sich komplett rein. Was für ein schneller wilder heißer Ritt, Vollgas, mit einer angenehmen Härte.  Sanity  ist meine Nr. 4, gebremstes Tempo, der Bass verdient sich Sonderpunkte, sanftere Strophen, der knackige Refrain sackt mich vollkommen ein.


Anspieltipps:

Towards The Shore  -  ist eine Powerballade und mein absoluter Favorit, beide Daumen hoch für die Klavierbegleitung, großartig gesungen, textlich berührend, feines Gitarrensolo, da hat die Gänsehaut Kirmes!

The Enemy Within  -  diesen Feind kennen viele Menschen, in unterschiedlicher Form, die Lyrics emotional auf den Punkt, sticht dank seinem überraschenden Aufbau bzw. Stilmix heraus, schleicht melancholisch aus den Boxen, groovt gewaltig - Hammer!

Higher Call   -  punktet extrem hoch mit seinem langsamen gefühlvollen 90sekündigen Einstieg, wie Johnny den Text rüber bringt, Gänsehaut pur und ich hab Wasser in den Augen. Dann geht es ein bisschen flotter und mit mehr Power weiter, gesamt über sieben Minuten Hochgenuss!


Die Tour startet am 21.03.2026, Blick bitte nach unten. Ich freu mich riesig auf das Konzert in Saarbrücken und bin gespannt, welche Songs dieses Werkes es in die Setlist geschafft haben.


Ich könnte mich in  Ghost Town  häuslich einrichten. Ein wirklich gelungenes Album, dafür gibt es ein fettes Dankeschön sowie>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
7 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
15.03.2026
 

 

Flyer-Axel-Rudi-Pell-Tour-2026-mi

 

 

[Updates] [Berichte] [Fotogalerie] [Gimme 5] [SarkoTalk] [CD-Reviews]
Line


Keine Weiterveröffentlichung ohne schriftliche Genehmigung des jeweiligen Copyright-Inhabers!
Gestaltung und Inhalt dieser Homepage - sofern nicht anders angegeben - ©2008-2026 by Marion Ney