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Sarkophag Rocks HP
                 

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Novelists FR

C'est La Vie

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Novelists-Fr-Cest-La-Vie-m

Tracklist:

 

01. Somebody Else

4:47

02. Deep Blue

4:33

03. Lilly

3:48

04. Modern Slave

4:00

05. C'est La Vie

3:09

06. Head Rush

5:02

07. Kings Of Ignorance

3:28

08. Rain

4:07

09. Human Condition

4:14

 

 

 

Release: 24.01.2020

 

 

 

 

 

Label: Arising Empire

 

 

 

 

 

Format:

 

 

Jewelcase-CD

 

 

Vinyl-LP

 

 

 

 

 

 


 

Line-Up:

 

Links:

Matteo Gelsomino

Gesang

Novelists FR Homepage

Florestan Durand

Gitarre

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Nicolas Delestrade

Bass

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Amael Durand

Drums

Novelists FR @ Instagram

 

 

 

Gastmusiker:

 

 

Aaron Marshall

Gitarre Track 9

 

Camille Contréras

Gesang Track 5

 

Florent Salfati

Gesang Track 7

 

Michael Hirst

Gesang Track 8

 

 

 

 

 

 

 

 

Novelists FR  veröffentlichten ihr drittes Album  C'est La Vie  am 24.01.2020 via Arising Empire. Neun Tracks gibt es zu hören, erhältlich als CD und LP, produziert von den Brüdern Durand.


Nicht wundern, aus rechtlichen Gründen haben sie Mitte 2019 den Namen um ihr Länderkürzel erweitert. Die Schreibweise ist also korrekt. Anfang 2013 gründeten die Brüder Florestan und Amael Durand die Band, fanden Mitstreiter und legten los. Was mich beeindruckte: Um bekannter zu werden, den Menschen ihre Musik näher zu bringen und sich einen Plattenvertrag zu angeln, veröffentlichten sie von April 2013 bis April 2014 beharrlich alle zwei Monate eine Single in Eigenproduktion. Hat was gebracht, Ende 2015 erschien ihr Debüt  Souvenirs,  2017 der Nachfolger  Noir.  2020 ist die Zeit reif für  C'est La Vie.  Übrigens: Auch, wenn es von den Albumtiteln her anders scheint - die Franzosen singen in englischer Sprache!


Das aktuelle Line-Up besteht aus Sänger Matteo Gelsomino, Gitarrist Florestan Durand, Bassist Nicolas Delestrade und Drummer Amael Durand. Die Jungs hatten sich einige Gastmusiker eingeladen. So steuert Aaron Marshall (Intervals) ein Gitarrensolo bei, während Florent Salfati von der Band Landmvrks, Nubias Sänger Michael Hirst und Camille Contréras (Bliss Sigh) am Mikro tätig werden.


Mich faszinieren vor allem die magischen Finger von Gitarrist Florestan Durand und Bassist Nicolas Delestrade. Holla die Waldfee, gehen die ab, was sie ihren jeweiligen Saiten entlocken, das ist verdammt fesselnd. Wenn man ihnen dabei zusehen kann, wird einem oft leicht schwindlig. Daher mag ich ihre Videos besonders, vier Stück gibt es bereits zu Songs dieses Albums. Immer sehenswert sind ihre Gitarren-Playthrough Clips, davon haben  Novelists FR  einige bei YouTube hochgeladen.


Drummer Amael Durand steht seinen beiden Kollegen in Sachen flinke Bearbeitung seines Arbeitsgerätes in nichts nach. Eine sehr ansprechende und hörenswerte Performance. Die drei Herren haben ihre Talente mit der ganz großen Kelle abbekommen. Das trifft natürlich auch auf Sänger Matteo Gelsomino zu. Seine klare Stimme hat ein angenehmes Timbre, das sofort ins Ohr krabbelt, berührt und fesselt. Wenn er dann losbrüllt, denkt man nicht gleich, dass das die selbe Person von sich gibt - ein fantastischer Jekyll & Hyde Efffekt. Ihre Musik wird als Modern Progressive Metal bezeichnet, für mich ist es eine faszinierende heiße Mixtur, die man gehört haben muss. Das kann man z. B. in den oben bereits angesprochenen Videoclips:  Head Rush  -  Somebody Else  -  C'est La Vie  -  Modern Slave


Die CD startet gleich mal mit einem Highlight, das frickelige hochkreative  Somebody Else lässt die Boxen glühen. Nach zehn Sekunden hatten sie mich eingesackt. Der Aufbau ist der Hammer, sanftere Teile wechseln auf welche mit einer ordentlichen Schippe Härte drin, um im nächsten Moment komplett runterzufahren, auf eine ganz filigrane Melodie... Der Gesang transportiert die jeweilige Gefühlslage auf den Punkt. Die Nummer hab ich unter ganz ganz großes Kino einsortiert. Die Drums wirkten anfangs irgendwie „neben der Spur“, bei vielen der Tracks, was aber nur daran liegt, dass sie anders agieren wie ich es mehrheitlich gewohnt bin. Hier gestaltet das Schlagzeug die Melodien mit, die Instrumente sind sich mehr gleich gestellt. Kurze Umgewöhnung und... ich liebe diese Kombi!


Deep Blue  hat ein flottes Tempo drauf, gesanglich superstark und mit einem Gitarrenriff versehen, das sich in den Gehörgang fräst. Die  Lilly  ist etwas langsameren Fußes unterwegs, vereint Sprechgesang, Schreien und die cleane Stimme, punktet auch mit tollen mehrstimmigen Parts.  Modern Slave  pfeffert mit verdammt viel Schmackes durch die Bude, erinnert gewaltig an gewisse Maskenmänner aus Amerika. Der eckig-kantige krachende Rhythmus der Strophen und der melodische Refrain werden mit einem Gitarrensolo sowie einer Vollbremsung garniert serviert. Hammer-Song!


Danach muss man durchschnaufen und das kann man beim Titeltrack  C'est La Vie.  Er kommt komplett mit klarem Gesang und gänzlich ohne Härte aus. Die Stimmen von Camille Contréras und Matteo Gelsomino harmonieren ideal miteinander. Feine Saitenbearbeitung und dezentere Drums runden diese andere Seite der Band ab. Mit  Kings Of Ignorance  hab ich meine Probleme, musikalisch top, der cleane mehrstimmige Gesang ist weltklasse, aber die  textlichen Wütereien verkanten sich ausnahmsweise in meinen Ohren. Die längste Nummer des Albums heißt  Head Rush  und liefert knapp fünf Minuten einen coolen Wechselreigen der Härtegrade. Die Strophen und das langsamere Mittelstück haben es mir sehr angetan.


Der ruhige Einstieg zu  Rain  ist mystisch angehaucht. Der Song ist insgesamt etwas sanfter, kreiert immer wieder eine Melancholie der besonderen Art, ohne dabei auf knackige Krachermomente zu verzichten. Auch bei dieser Nummer wurde kein Standardbausatz verwendet, musikalische Überraschungseier sind mir immer willkommen. Der Rausschmeißer  Human Condition  kredenzt nochmals einen Kampf zwischen den Gefühlswelten, mitreißender Rhythmus, Drums und Bass glänzen, heißes Gitarensolo – würdiger Abschluss eines grandiosen Albums.


Anspieltipps:  Somebody Else  –  Modern SlaveRain


Mit neun Songs und 37 Minuten Laufzeit ist die Befüllung etwas mau, was gerade bei einer solch talentierten Truppe sehr schade ist. Die Pluspunkte überwiegen bei weitem, die Musik faszinierend und bietet reichlich Abwechslung. Dafür gibt es von mir>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
6 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
10.04.2020
 

 

Novelists-Fr-Cest-La-Vie-01-m

Foto> ©2019 by Marianne Harris
 

 

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